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Om – Bedeutung und Geschichte

Om ॐ 

Bedeutung und Geschichte der heiligen Silbe

Om – Die heilige Silbe ॐ

Die heilige Silbe Om oder auch Ohm/Aum beschreibt das universelle Ganze. Aum gilt als Manifestation der spirituellen Kraft und des Absoluten. Es symbolisiert die Essenz allen Seins. Die drei Buchstaben A, U und M stehen für drei verschiedene Bewusstseinsebenen. A steht für den Wachzustand und das wache Bewusstsein in der materiellen Welt. U drückt das Traumbewusstsein und den Traumzustand aus. Das M, welches bei Meditationen oft vibriert und etwas nasal betont werden sollte, steht für den Zustand des Tiefschlafes und der Erleuchtung. Als eine der meist verwendeten Silben in Mantras, ist Om nicht nur sehr bekannt und wichtig für die indische Kultur, sondern auch weltweit. Für die indische Tradition und auch kulturell gesehen ist das Aufsagen von Mantras überaus wichtig für die Gesellschaft und auch weit verbreitet. Die von den Silbenfolgen ausgehende Energie wirkt sich positiv auf den oder die Sprecher des Mantras, aber auch auf die Zuhörer aus. Besonders in einem Sprechgesang sind sie entsprechend kraftvoll. Om kann alleine als Mantra verwendet werden oder auch Teil einer Abfolge sein. Eines der energievollsten und verbreiteten Mantras ist „Om mani padme hum“. Dieses Mantra ist das universelle Mantra der Liebe und des Mitgefühls und ihm wird eine reinigende Fähigkeit zugeschrieben. Om oder Aum umschreibt das Sichtbare, sowie das Unsichtbare.

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Woher stammt das Om?

Das Om stammt aus der Sprache Sanskrit, welche aus mehreren Varietäten des Altindischen besteht. Sanskrit ist eine über 3.500 Jahre alte Sprache und gehört heute noch zu den 22 in Indien anerkannten Nationalsprachen. Das Zeichen in der Devanagari Schrift sieht so aus: ॐ und ist für uns in der westlichen Welt auch ein Zeichen für indische Kultur und indische Tradition. So trägt es etwas Mystisches und Geheimnisvolles aber auch Ursprüngliches und die Reinheit in sich.

Om ist das allumfassendste Symbol in den Religionen Hinduismus, Buddhismus sowie im Jainismus und wird schon lange vor allem als mantrische Silbe verwendet. In vielen Schriften hat die heilige Silbe sogar ein ganz eigenes Zeichen anstatt mit der Buchstabenfolge O und M oder auch A, U und M geschrieben zu werden. Schon vor Jahrtausenden wurde das mächtige Zeichen als Wanddekoration verwendet.

Om ist der Anfang und das Ende von allem

Der Klang des Om von 136,10 Hz in der Tonlage CIS steht für den transzendenten Urklang, aus dessen Vibrationen nach hinduistischem Glauben das gesamte Universum und auch unsere Welt entstand. Das erhabene Symbol und sein Klang begleiten uns von Zuständen tiefster, innerer Ruhe über Traumzustände bis hin zum vollkommen bewussten Wachzustand. Es vereint alles was war, alles was ist und alles was sein wird in seinem schwingenden Klang. In der traditionellen Tempelmusik wird diese Tonlage ebenfalls verwendet. Außerdem klingen viele Glocken in genau diesem Klang.

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Die Verwendung von Om – die heilige Silbe

Ursprünglich aus Asien und Indien stammend hat sich das mächtige Symbol mittlerweile auch seinen Weg in die westliche Welt gebahnt. Als kraftvolles und religiöses sowie kulturelles Symbol hat es weit über seine ursprüngliche Herkunft Berühmtheit und Beliebtheit erlangt. In Religionen und auch kulturell gesehen wurde das uralte göttliche Zeichen stets gewürdigt und als heilig erachtet. Im Alltag finden wir es bei spirituellen Menschen beispielsweise als Tattoo oder als Schmuck wieder. Auch als Wandschmuck oder Wanddekoration, auf Tüchern oder auch als Dekorationsgegenstand findet das Om sehr häufig Verwendung und gibt uns Kraft im Alltag. Das Om steht als Sinnbild für das göttliche Prinzip, welches Brahman oder auch Weltseele genannt wird. Dekorationen im eigenen zu Hause sollen dieses schützen und stehen für Glück und für Erfolg. Es fördert die Spiritualität und innere Ruhe, sowie die positive Energie im Raum. Das energetische Raumklima wandelt sich durch die Verwendung in ein positives um. So findet es Verwendung zur Reinigung, Erleuchtung, zum Schutz und zum Erlangen innerer Ruhe.

 

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Om in Yoga und in der Meditation

In der Meditation geht es vor allem darum, zu erfahren und zu spüren, bewusst und unterbewusst. Der volle Umfang des Om oder auch Aum ist weniger erklärbar und mehr spürbar. Er dringt in den Körper, die Seele und das Unterbewusstsein ein. Wenn das Om in der richtigen Tonlage und Hertz-Zahl erklingt, so erfüllt es den Körper, den Geist und auch den Raum mit Spiritualität und entfaltet seine reinigende Wirkung vollkommen. Natürlich lässt es sich auch in die stille Meditation mit einbauen, gedacht, vorgestellt und manifestiert hat das mächtige Om eine ebenso große Wirkung. Besonders zum Abschluss beim Yoga oder bei der Mantra Meditation kann es wunderbar angewendet werden.

Die indische Kultur vermittelt uns die Wichtigkeit des Om bei der Meditation: Es dient zur Versenkung und Vereinigung mit dem Absoluten. Bei der Meditation mit Om werden die geistige und körperliche Schöpfungskraft gesteigert und der Geist wird vor Verblendung geschützt. Niemand muss von Anfang an perfekt darin sein und es lohnt sich, zu üben und daran zu wachsen.

Die kraftvolle Wirkung des Om

Die gesprochene und schon alleine die gedachte Wirkung des Om sind nicht zu unterschätzen. Die heilige Silbe wirkt reinigend, hat eine große Schutzwirkung und stärkt unsere Aura. Dem wohltuenden Klang werden sogar direkte physische Eigenschaften nachgesagt: Es wirkt sich positiv auf das Herz und die Hormonproduktion aus. Es soll die Energie bündeln, für Glück, Erfolg sowie für geistige Stärke und Kraft stehen. So stärkt Om die geistige und die körperliche Gesundheit, den inneren Frieden und soll sogar zur Erleuchtung führen. Die Vorteile, das heilige Zeichen also im Raum, beispielsweise als Wanddekoration anzubringen, sprechen für sich. Neben dem rein dekorativen Effekt wird der positive Energiefluss im Raum verstärkt und gebündelt. Die angenehme und harmonische Wirkung des Klangs durchflutet den ganzen Körper und auch den Raum, Entspannung und Ruhe sind die Folge. Blockaden werden gelöst und es hilft wunderbar beim Stressabbau.

Farbgebung des Om und seine Bedeutung

Das heilige Zeichen Om ist ein uraltes und kraftvolles Relikt, es steht für indische Kultur und hat bis heute Bestand. Ebenso wichtig wie das Symbol an sich ist die Farbgebung und deren Bedeutung. Häufig wird das Om-Zeichen in den Farben Schwarz und Gold dargestellt. Die goldene Farbe gilt in der Spiritualität und im Buddhismus als die Farbe des Reichtums, der Erleuchtung und des Lichtes. Außerdem symbolisiert Gold die Beständigkeit, Überlegenheit, Weisheit und steht für die Sonne. Im Hinduismus steht die Farbe für lebensspendende Energie und für die Unsterblichkeit. Auch wird Gold als Erscheinungsform der Götter angesehen.

Schwarz gilt als zeitlos und auch als anziehend. Im Buddhismus gilt die Farbe Schwarz als Glücksfarbe und spendet Wärme und Energie. In Indien umranden heute noch Mütter die Augen ihrer Kinder in Schwarz, um sie vor dem bösen Blick zu beschützen, ganz nach alter Tradition. Wirkt die Farbe in der westlichen Welt eher als Trauerfarbe, so gilt sie in anderen Kulturen und Religionen als etwas Wunderbares, Glückbringendes und wärmendes zugleich. Oft wird schwarz als Gegensatz zu Weiß aufgeführt, es ist geheimnisvoll und elegant.

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